Altmann Reifen-und Autoservice GmbH heute:

 

Die Reifenentwicklung schreitet weiter voran. Es kommen Reifen mit Notlaufeigenschaften auf den Markt, die auch im luftleeren Zustand noch einige Kilometer lang gefahren werden können. Wir haben dafür eine spezielle Montagemaschine angeschafft und unser Team nahm an entsprechenden Weiterbildungsmaßnahmen teil.

 

Bereits seit der Jahrhundertwende engagieren wir uns verstärkt im Bereich der Berufsausbildung junger Menschen. Nachdem in den letzten Jahrzehnten vor allem Kfz-Mechaniker ausgebildet wurden, haben wir die Ausbildung mittlerweile auf drei Lehrberufe erweitert. In den vergangenen 10 Jahren wurden in unserem Betrieb drei Kfz-Mechaniker / Kfz-Mechatroniker, zwei Vulkaniseure sowie zwei Bürokaufleute ausgebildet.

 

Der hohe Grad an Persönlichkeit und persönlicher Verbundenheit wird allgemein als Vorteil mittelständischen unternehmergeführten Betriebe gegenüber größerer Organisationen gesehen. Die geringe Fluktuation und lange Betriebszugehörigkeitszeiten der Mitarbeiter bestätigen diesen Vorteil. In der Vergangenheit wurden darüber hinaus drei Alters-Teilzeitverträge geschlossen, um unseren Mitarbeitern einen sanften Übergang vom Arbeitsleben und die Rentenphase zu ermöglichen.

 

1998 verabschiedeten wir unseren Vulkaniseurmeister Günter Fredrichsen und 2010 unseren Kfz-Meister Michael Heuer, beide mit 40 Jahren Betriebszugehörigkeit, in den Ruhestand. Klaus-Werner Altmann, nach wie vor zweiter Geschäftsführer der Firma, leistet inzwischen 50 Jahre „Dienst am Gummi“.

 

Die kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter ist Teil unserer Unternehmensphilosophie. So wurden in den letzten Jahren über 70 Weiterbildungsmaßnahmen von unserem Team absolviert, unter anderem in spezialisierten Ausbildungsstätten, wie dem Michelin-Trainingcenter in Karlsruhe oder in der Stahlgruber-Stiftung in München.

 

2009 konnte unser langjähriger Mitarbeiter Michael Lohmann die Meisterprüfung zum Reifen-Techniker und Vulkaniseur erfolgreich abschließen. Dazu war er für zwei der vier Prüfungsteile für fünf Monate in München. Wir sind stolz darauf, unseren Mitarbeitern eine hochwertige Aus-und Weiterbildung zu ermöglichen und freuen uns über das wachsende fachliche Know-how und zufriedene Kunden, die schnell und kompetent bedient werden.

 

Seit 2008 haben wir den Verleih von PKW-Anhängern in unser Produktportfolio aufgenommen, ein Service der dankend von vielen Walddörfern angenommen wurde. Neukundenakquise sowie Umsatzerweiterung konnten hiermit erfolgreich realisiert werden. Im Jubiläumsjahr möchten wir mit verschiedenen Maßnahmen unsere Bemühungen zur Energieoptimierung deutlich verstärken. Um den steigenden Energiekosten entgegenzuwirken und einen Beitrag zum Umwelt-und Ressourcenschutz zu leisten,werden viele Betriebseinrichtungen zeitgemäß renoviert und modernisiert.

Ein neues Steuersystem wird zukünftig unsere Hallenheizung regulieren und eine Photothermieanlage zur umweltfreundlichen Wärmegewinnung installieren. Hinzu kommen ein modernes Hallenbeleuchtungssystem mit Abschaltsystematiken und Bewegungsmeldern u.v.m

2010

Altmann Reifen- und AutoserviceEin guter Grund zum Feiern: Altmann Reifen- und Autoservice begeht sein 75-jähriges-Firmenjubiläum. „Wir danken allen Kunden, Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Freunden unseres Hauses. Ohne Ihr Vertrauen, Ihre Mitarbeit und Treue wären wir in den vielen turbulenten Jahren nicht so erfolgreich geworden. Wir sind stolz auf das Erreichte und freuen uns zusammen mit Ihnen auf viele weitere ereignisreiche Jahre.“ Familie Altmann und Team

 

 

2009

Um den wachsenden Anforderungsprofilen unserer Kunden zu entsprechen und unseren Qualitätsanspruch und das technische Know-how zu dokumentieren, haben wir unseren Betrieb durch den TÜV zertifizieren lassen.

2008

Die vielen Veränderungen und Erneuerungen der ereignisreichen letzten Jahre sowie unsere Ideen und Planungen für die zukünftige Positionierung des Unternehmens möchten wir mit einem neuen Firmen-Logo nach innen wie nach außen kommunizieren. Als Gesellschafter der Point-S-Gruppe haben wir unser neues Logo in der Farbigkeit dem Corporate Design der leistungsstarken Fachhandel-Kooperation angepasst.

2007

Als engagiertes Unternehmen fördert die Altmann Reifen-und Autoservice GmbH die Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Im Wettbewerb um die Verleihung des Bundesbildungspreises des deutschen Kfz-Gewerbes erreicht das Team einen der begehrten Plätze unter den „Top 10“.

17. Januar 2006

Linus Vincent Altmann wird in Hamburg geboren. Katja und Andreas heiraten im Sommer 2006. Katja gibt ihr bisheriges Anstellungsverhältnis auf und unterstützt fortan das Altmann-Team im Betrieb.

2004

Andreas Altmann werden die Gesellschaftsanteile der Firma übertragen. Klaus Altmann geht offiziell in den Ruhestand, bleibt aber seinem Lebenswerk treu und hilft in den Saisonzeiten regelmäßig aus. Selbst heute ist er mit 10 Arbeitsstunden am Tag nicht „zu schaffen“ und geht stets mit einem Lächeln in den Feierabend. Damit auch in den ruhigen Zeiten keine Langeweile aufkommt, machen Klaus und Ehefrau Bruni gern ausgiebige Fernreisen und genießen die Eindrücke fremder Kulturen.

19. August 2002

Andreas Altmann wird als zweiter Geschäftsführer des Unternehmens in das Handelsregister eingetragen.

2000

Altmann Reifen- und AutoserviceDer vorerst letzte Bau wird realisiert. Die Nachfrage nach der Einlagerung von Kunden-Rädern ist derart gestiegen, dass bereits Teilbereiche der Werkstatt mit genutzt werden müssen. Mit 1000 qm Nutzfläche schafft der Neubau endlich den dringend benötigten Platz. 500 qm werden jetzt für die Lagerung von Kundenrädern genutzt und auf den weiteren 500 qm entsteht ein großes funktionales Neuwarenlager.

 

 

1. April 1999

Andreas Altmann schließt erfolgreich das Studium der Betriebswirtschaftslehre ab und übernimmt eigene Kompetenzbereiche im väterlichen Betrieb.

12. Dezember 1995

Altmann Reifen- und Autoservice GmbH wird Mitglied in der bundesweiten Reifenfachhandel-Kooperation Reifen-Ring, ein Vorgänger der heutigen Point-S.

21. Dezember 1990

Zusätzlich zur Einzelfirma „Reifen-Kontor Klaus Altmann“ wird eine Betriebsgesellschaft gegründet, die heutige „Altmann Reifen-und Autoservice GmbH“

30. September 1988

Die „ Reifen-Kontor Hamburg Klaus Altmann KG“ firmiert in die Einzelfirma „Reifen-Kontor Klaus Altmann“ um.

1988

Die Schaufensteranlage, die das Erscheinungsbild unserer Firmengebäude bis heute prägt, wird gebaut. Der Empfangsbereich wird dadurch transparenter und es gibt mehrere Möglichkeiten, unsere Produkte attraktiv zu präsentieren.

15. April 1985

Ein rundes Jubiläum: Reifen Altmann feiert mit Kunden, Mitarbeitern und Freuden des Hauses sein 50-jähriges Firmenjubiläum.

1983

Wieder wird gebaut. Eine Waschhalle entsteht und die vermehrte Nachfrage nach Lagerung von Kundenrädern bedingt eine erneute Vergrößerung des Lagers um 400 qm Nutzfläche sowie zur Anschaffung eines Fahrstuhls.

1977

Um die positive Entwicklung des Unternehmens und das erweiterte Dienstleistungsangebot auch nach außen zu kommunizieren, wird ein neues, modernes Firmenlogo in den Farben blau und gelb eingeführt.

1975

Altmann Reifen- und AutoserviceDas Unternehmen entwickelt sich weiterhin sehr gut. Klaus möchte die Räumlichkeiten erweitern. Der Platzmangel lässt erfinderisch werden und zwingt zu einem kühnen Bauvorhaben: so wird die bestehende Werkhalle komplett unterkellert und das Lager um eine Fläche von 462 qm zur Lagerung von Reifen vergrößert.

 

 

26. Januar 1972

Nach dem Tod von Nikolaus, gibt es endlich wieder ein freudiges Ereignis. Als zweites Kind von Klaus und Bruni wird Sohn Andreas in Hamburg geboren.

29. Juli 1971

Nach langer Krankheit stirbt Nikolaus Altmann in Bayern.

1969

Altmann Reifen - und AutoserviceDer Betrieb expandiert weiter. Klaus baut eine große Werkhalle mit 660 qm, in der nun neben dem professionellen Reifenservice auch Servicearbeiten am Fahrzeug durchgeführt werden können. Um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden, stockt Klaus das Personal auf und stellt bereits ein Jahr später einen Kfz-Meister ein.

 

 

22. Oktober 1966

Hochzeit im Hause Altmann: Klaus und Bruni heiraten in Hamburg. Groß ist die Freude über die Geburt Ihrer Tochter Alexandra im Mai 1967. Bruni hilft Klaus fortan im Betrieb, schreibt Rechnungen, organisiert privat wie beruflich und „hält den Laden auf Trapp“.

1. Januar 1965

Die deutsche Wirtschaft expandiert. Die Bundesbank gibt erstmalig 500-DM-Banknoten aus und der Erfinder Artur Fischer führt sein heute „klassisches“ Baukastensystem „Fischertechnik“ erfolgreich in den Markt ein.

 

Im Hause Altmann steht ein Generationswechsel an. Klaus übernimmt den väterlichen Betrieb und gründet eine Kommanditgesellschaft, die Reifen-Kontor Klaus Altmann KG. Nikolaus hat gesundheitliche Probleme und es zieht ihn ins heimatliche Bayern zurück.

ca. 1963

Von Erwin Ewert erwirbt man zusätzlich das Nachbargrundstück an der Saseler Chaussee mit einem aus dem Jahre 1949 stammenden Wohngebäude,das 1960 aufgestockt worden war. Das erweiterte Platzangebot fördert die Unternehmensentwicklung und von nun an werden beide Geschäftsbereiche am Standort Saseler Chaussee 121-123 zusammengeführt.

1. April 1958

Altmann Reifen- und AutoserviceKlaus beendet seine Lehre und fängt nahtlos ab 1. April 1958 bei seinem Vater im Betrieb an. Gemeinsam erkennt man schnell, wie vorteilhaft die Saseler Lage des Betriebes ist. Während Nikolaus sich um den Betrieb in Bergstedt mit den Vulkanisationsanlagen kümmert, beginnt Klaus die Betriebsstätte in Sasel weiter auszubauen.

 

 

1. Juni 1955

Klaus beendet seine Lehre und fängt nahtlos ab 1.April 1958 bei seinem Vater im Betrieb an. Gemeinsam erkennt man schnell, wie vorteilhaft die Saseler Lage des Betriebes ist. Während Nikolaus sich um den Betrieb in Bergstedt mit den Vulkanisationsanlagen kümmert, beginnt Klaus die Betriebsstätte in Sasel weiter auszubauen.

1. April 1955

Im Alter von 15 Jahren beginnt Sohn Klaus eine Lehre zum Vulkaniseur bei der Firma Heupel in Hamburg-Hammerbrook. Das Lehrgeld beträgt zu dieser Zeit 42 DM und 9 Pfennig im Monat.

1947

Altmann Reifen- und AutoserviceNikolaus flieht aus der Kriegsgefangenschaft und kehrt nach Hamburg zurück. Sein früherer Lieferant für Reparaturmittel, Fritz Hesselbein,Gründer der Firma Pänk, hatte über die Kriegszeiten die Betriebsmittel verwahrt und händigte Nikolaus die jetzt dringend benötigten Heizmulden zur Reparatur der Gummiprodukte wieder aus. Um den Unterhalt der Familie zu sichern, beginnt er umgehend wieder mit den Vulkanisationsarbeiten auf dem Grundstück an der Bergstedter Chaussee 72. Im Hühnerstall werden Fahrradreifen gefertigt, Schläuche und Gummistiefel repariert. Die Familie baut sich im Vordergarten ein Haus, das auch zur Präsentation der Produkte genutzt wird. Theresia Altmann unterstützt Nikolaus bei seiner Arbeit und hilft, wo immer sie kann. Als gelernte Bürokauffrau kümmert sie sich auch um die korrekte Führung der Geschäftsbücher.

 

 

29. Juli 1943

Während des Krieges werden die ehemaligen Geschäftsräume der Firma zerstört. Die Operation Gomorrha vernichtet nahezu sämtliche Gebäude in der Gegend, mindestens 35.000 Menschen sterben während des Bombardements vom 24. bis zum 30. Juli 1943.

Nikolaus kommt Ende des Krieges in Gefangenschaft und wird nach Russland gebracht. Lange Zeit bleibt fraglich, ob er wiederkehren wird. Auch die heimatliche Wohnung im Grevenweg 10, in Hamburg-Hamm, wird Opfer des Flächenbombardements. Einer glücklichen Fügung verdankt es Theresia, die mit den Kindern Max-Dieter und Klaus einige Tage im Gartenhaus in Bergstedt verbringt, dass sie die Katastrophe heil und unversehrt überlebt.

 

26. Februar 1943

Nikolaus Altmann erwirbt in den Kriegsjahren seinen Meistertitel im Vulkaniseurhandwerk.

16. Februar 1940

Auf Grund der Geburt des zweiten Sohnes, Klaus-Werner,erhält Nikolaus Altmann einen halben Tag Sonderurlaub, bevor er noch am selben Tag an die Westfront abreisen muss.

22. Juni 1939

Zusätzlich zu seiner Vulkaniseuranstalt übernimmt Nikolaus Altmann die Firma Reifen-Kontor Hamburg von Hellmuth Kaupisch. Beide Betriebe,der Oberaltenallee in Hamburg-Barmbek, liegen verkehrsgünstig nur wenige Hausnummern voneinander entfernt und lassen sich gut zusammen führen. Eine handelsgerichtliche Eintragung gibt Nikolaus wichtige Rechtssicherheit.

Im Hamburger Adressbuchverzeichnis von 1940 werden beide Firmen erstmals erwähnt. Die politischen Ereignisse in Deutschland und der Welt mit dem Beginn des 2.Weltkrieges beenden jedoch kurzfristig alle weiteren Pläne.Noch im gleichen Jahr erhält Nikolaus unverhofft die Einberufung zu Wehrmacht und muss daraufhin beide Betriebe schließen.

15. April 1935

Altmann Reifen- und AutoserviceIn der Hansestadt gründet der Kaufmann Hellmuth Kaupisch die Firma Reifen-Kontor Hamburg. Mit Nikolaus Altmann, der inzwischen seine eigene Vulkaniseuranstalt betreibt, entwickelte sich eine gute jahrelange Zusammenarbeit. 1935 heiratet Nikolaus Theresia Sophia Bröker. Zwei Jahre später, 1937, wird das erste von zwei Kindern, Sohn Max-Dieter, geboren.Theresia Altmann widmet sich fortan nicht nur der Kindererziehung, sondern kümmert sich auch intensiv um die Buchhaltung der Vulkaniseuranstalt.

 

 

24. September 1906

Mit der Geburt von Nikolaus Altmann in Affing (Bayern), an diesem sehr trocknen Septembertag im Jahr 1906 beginnt die Geschichte der Altmann Reifen- und Autoservice GmbH.

Am gleichen Tag wird auch der Musiker Michael Jary geboren,der mit seinem unvergesslichen Liedern „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“, „Davon geht die Welt nicht unter“, bis zu Heidi Brühls Grand Prix Hit in den 60er Jahren „Wir wollen niemals auseinander gehen“ viele Ereignisse der kommenden Jahre begleitet.

 

Altmann Reifen- und AutoserviceAls ältester von 10 Kindern war Nikolaus Altmann schon früh gezwungen, sich von seinem Elternhaus zu verabschieden und seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Fern der heimatlichen Berge fand er hoch im Norden, in Hamburg, seinen neuen Lebensmittelpunkt und strebte, eifrig wie er war, schon früh nach Selbstständigkeit. Bereits in den 20er Jahren gründete er seinen ersten Handwerkbetrieb für den Bau von Elektroleitungen, der jedoch auf Grund behördlicher Auflagen bald wieder geschlossen werden musste.Doch Nikolaus ließ sich davon nicht ermutigen. Durch seine freundliche, verbindliche Art verstand er es, schnell Kontakt aufzubauen und nach Neuem zu suchen. So kam es, dass er mehr zufällig ein Produkt entdeckte,das fortan sein Leben für immer begleiten sollte:

Er sammelte jetzt die alten, zur damaligen Zeit roten Schläuche von Fahrrädern und Autos. Die exportierte Nikolaus dann ins ferne Amerika, wo man Dichtungen für Getränke daraus fertigte. So wurde die Leidenschaft für Gummiprodukte geboren, die ihn und seine nachfolgenden Generationen von nun an nicht mehr los lassen sollte.